Professorin Dr. Heidi Höppner

Prof. Dr. rer. pol. Heidi Höppner

Wissenschaftliche Berätin des Berufsverbandes der Präventologen

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Prof. Dr. Heidi Höppner MPH verfügt über praktische Erfahrungen im Gesundheitssystem und ist seit 2002 Professorin an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (FH Kiel und ASH Berlin). Sie ist aktuell Professorin für interprofessionelle Gesundheitsversorgung und Systemgestaltung an der Alice-Salomon-Hochschule (ASH) Berlin im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung online (IGo).

1976 – 2002: langjährige praktische Erfahrung als Krankengymnastin im In- und Ausland (heute: Physiotherapeutin) sowie als Arzthelferin (heute Medizinische Fachangestellte

1990-1996: Studium der Sozial- und Gesundheitswissenschaften (Dipl. Sozialwirtin bzw. Master of Public Health) an der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg bzw. der Medizinischen Hochschule Hannover

2002-2012: Professorin für Physiotherapie an der Fachhochschule Kiel

2004: Promotion zu „Gesundheitsförderung von Krankenschwestern. Ansätze für eine frauengerechte betriebliche Praxis im Krankenhaus.“ (Mabuse Verlag)

Seit 2012-2022: Professorin für Physiotherapie mit dem Schwerpunkt Förderung der Gesundheit und Teilhabe an der ASH Berlin im additiven und primärqualifizierenden Bachelorstudiengang Physio-/Ergotherapie

Seit April 2022: Professur für Interprofessionelle Gesundheitsversorgung und Systemgestaltung im Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung – online / IGo an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin, ab 1.10.2022 Studiengangsleitung

Professorin Heidi Höppner engagiert sich seit über 20 Jahren für die Professionalisierung durch Akademisierung der Gesundheitsfachberufe und eine neue Stellung der Gesundheitsfachberufe / Therapieberufe im System gesundheitlicher Versorgung. Zusammenarbeit der Gesundheitsakteur_innen und gute Vernetzung. Hier sieht sie ein Potenzial für die Förderung von Gesundheit und soziale Teilhabe von Menschen.

Sie war in zahlreichen Expertenarbeitsgruppen aktiv und bemüht sich um die angemessene Strukturbildung einer im internationalen Vergleich nachholenden Entwicklung in Deutschland – der hochschulischen Qualifikation von Gesundheitsfachberufen. Vor dem Hintergrund ihrer Praxiserfahrungen und sozialwissenschaftlichen Perspektive beschäftigen sie Fragen künftiger Gesundheitsbildungspolitik und Gesundheitsversorgung.

Aktuell ist sie im Vorstand des Verein Förderung der Wissenschaft in den Gesundheitsberufen (VFWG) und forscht zu Potenzialen der Vernetzung von Therapeut*innen und der (organisierten) Selbsthilfe und einer „Systemrelevanz von Gesundheitsberufen“.