Zentrum für Salutogenese

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Das Zentrum für Salutogenese in Bad Gandersheim entstand 2004 als gGmbH aus einem Netzwerk von Therapeuten, die vorher bereits mehrere Jahre Gesundheitswegweiser und Gesundheitstage durchgeführt hatten. 2002 wurde ein Seminar- und Gesundheitshaus eingerichtet. 2004 begann die Arbeit der AG „Salutogene Kommunikation“ und es erfolgte die Umbenennung in „Zentrum/Stiftung für Salutogenese“. 2007 integrierte Theodor Dierk Petzold, Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren und Leiter des Zentrums, das bestehende Autonomietraining in die „Salutogene Kommunikation SalKom®“, das dort seitdem als Basis- und Aufbautraining durchgeführt wird.

Das Zentrum veranstaltet außerdem alle zwei Jahre ein Symposium und veröffentlichte bereits zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, wie in der Zeitschrift für Salutogenese und anthropologische Medizin DER MENSCH. 2014 starteten eigene Forschungsprojekte zur Salutogenen Kommunikation in Kooperation mit der Göttinger Universität.

Salutogenese

Salutogenese (lat. salus = Gesundheit, Heil, Glück und griech. génesis = Entstehung, Entwicklung) ist eine Wortschöpfung des israelisch-amerikanischen Medizinsoziologen und Stressforschers Aaron Antonovsky (1923-1994). Er brachte in den 70er-Jahren die Frage nach der Entstehung von Gesundheit, nach einer gesunden Entwicklung des Menschen in die moderne Wissenschaft ein. Der Begriff wird komplementär zum Begriff Pathogenese (griech. páthos = Schmerz, Leid) verwendet, der die Lehre der Entstehung von Krankheit bezeichnet.

Petzold farbig kleinTheodor Dierk Petzold (Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren und Leiter des Zentrums):
"Unsere zentrale Frage ist, wie Gesundheit entsteht und was Menschen brauchen, um sich gesund zu entwickeln. Wir möchten gemeinsam mit anderen dazu beitragen, dass sich in diesem Sinne ein neues Denken entwickelt. In den vergangenen 10 bis 15 Jahren hat sich da schon einiges getan. Durch die Finanzkrise haben sich viele Menschen und gesellschaftliche Gruppen mehr für ein neues Denken geöffnet. Das ist spürbar bis in die Wissenschaft hinein, beispielhaft bei Mediziner-Kongressen."

Salutogene Kommunikation

Der theoretische Hintergrund der Salutogenen Kommunikation ist ein systemisches evolutionäres Weltbild und Menschenverständnis. Es geht von der Evolution von lebenden Systemen aus, die mehrdimensional miteinander in Resonanz sind. Das große System wirkt auf das kleine und umgekehrt können kleine Veränderungen auch zu Übergängen in großen Systemen führen. Die Salutogene Kommunikation SalKom® ist eine Methode zur erfolgreichen Kooperation von Therapeut/Berater und Patient/Klient, zur Anregung der gesunden Selbstregulation, zur Aktivierung der Selbstheilungsfähigkeit.

Symposium 2019

Vor dem zweijährlichen Symposium des Zentrums für Salutogenese ist Ende April/Anfang Mai 2019 eine 5-Tage-Woche "Training der Stressregulationsfähigkeit für langwierig erkrankte Menschen" (z.B. Krebs, Rheuma, Arteriosklerose) als Forschungsprojekt zur Sekundärprävention  geplant. Interessierte sind eingeladen, daran teilzunehmen.

www.salutogenese-zentrum.de

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