Über uns

Prof. Dr. Marie-Luise Dierks

Wissenschaftliche Berätin des Berufsverbandes der Präventologen

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Dr. Marie-Luise Dierks studierte nach einer Ausbildung und mehrjähriger Tätigkeit in der ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung Pädagogik, Soziologie und Psychologie. Sie ist außerplanmäßige Professorin für Public Health am Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung an der Medizinischen Hochschule Hannover und hier unter anderem mit der Leitung des Masterstudiengangs Bevölkerungsmedizin und Gesundheitswesen (Public Health) betraut.

Prof. Dierks leitet den Forschungsbereich Patientenorientierung und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, welche Erwartungen und Erfahrungen Menschen im Gesundheitswesen machen, wie sie das Gesundheitswesen bewerten und was es braucht, um eine wirkliche Patientenorientierung in der Gesundheitsversorgung umzusetzen. Ein zentraler Aspekt ist aus ihrer Sicht das Empowerment und die Gesundheitsbildung der Menschen: Menschen sollen dabei unterstützt werden, ihre Fähigkeiten im Umgang mit Gesundheit und Krankheit weiter zu entwickeln, gute Informationen zu finden und eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Behandlung einzufordern. 

In diesem Zusammenhang gründete sie zusammen mit Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Schwartz 2006 die erste deutsche Patientenuniversität an der Medizinischen Hochschule Hannover mit dem Ziel, die Gesundheitskompetenz und das Empowerment der Menschen zu unterstützen. In der Patientenuniversität werden zahlreiche Vorlesungen, Seminare und Gesundheitsbildungsreihen angeboten, unter anderem ein Selbstmanagementprogramm für chronisch kranke Menschen und ihre Angehörigen, das nicht primär auf professionelle Kursleitungen setzt, sondern auch hier die Fähigkeiten der Betroffenen wahrnimmt, weiterentwickelt und in einem Peer-Ansatz interessierte Personen zu Kursleitungen schult.

Professorin Marie-Luise Dierks ist in diversen Fachgesellschaften aktiv (z.B. in der Deutschen Gesellschaft für Public Health, der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention) und engagiert sich in zahlreichen Fachbeiräten (Nationaler Krebsplan, Aktionsplan Gesundheitskompetenz). Sie ist Vorsitzende der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin in Hannover und stellvertretende Vorsitzende des Expertenbeirats für den Innovationsfonds.

Prof. Dr. Heidi Höppner

Wissenschaftliche Berätin des Berufsverbandes der Präventologen

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Prof. Dr. Heidi Höppner ist Professorin für Physiotherapie mit dem Schwerpunkt Förderung der Gesundheit und Teilhabe an der Alice Salomon Hochschule (ASH) Berlin. Sie ist dort Studiengangleiterin des Studienganges Physiotherapie/Ergotherapie sowie in der interdisziplinären Lehre der ASH tätig.

 1976 – 2002: langjährige praktische Erfahrung als Krankengymnastin (heute: Physiotherapeutin) und Arzthelferin im In- und Ausland.

1990-1996: Studium der Sozial- und Gesundheitswissenschaften (Public Health)  in Hamburg bzw. der MH Hannover

2002-2012: Professorin für Physiotherapie an der Fachhochschule Kiel

2004: Promotion zu Gesundheitsförderung von Krankenschwestern und gendersensiblen Ansätzen für eine frauengerechte Gestaltung betrieblicher Gesundheitsförderung  (Höppner 2004 Mabuse Verlag) 

Seit 2012: Professorin für Physiotherapie an der ASH Berlin

 Professorin Heidi Höppner ist seit 2002 engagiert für eine Strukturbildung der Akademisierung der Gesundheitsfachberufe (z.B. im Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe e.V. oder Hochschulen für Gesundheit e.V.) in Deutschland für die Stärkung des Beitrags der Therapieberufe im System gesundheitlicher Versorgung.

 Sie war und ist dazu in zahlreichen Expertenarbeitsgruppen aktiv und beschäftigt sich mit Fragen einer Gestaltung künftiger Gesundheitsbildungspolitik (siehe auch Erweiterter Ausschuss Medizin des Wissenschaftsrates der Robert Bosch- bzw. Careum Stiftung), der Kooperation im Gesundheitswesen sowie der Perspektiven für Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (BMBF Gesundheitsforschungsrat).

Präventologinnen und Präventologen sind bundesweit aktiv. Aktuell hat der Berufsverband 10 Regionalgruppen in 8 Bundesländern.

Koordinator und Ansprechpartner ist Jan Lehmann vom Vorstand des Berufsverbandes.

pdfListe der Regionalgruppen (Stand Juli 2014)

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