Informationen zu Corona

Mit Corona leben lernen

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Bürgerschaftliche Selbstorganisation und kommunale Demokratie helfen wirksam aus der Krise

Die vierte Corona-Welle überrollt den Süden und Osten Deutschlands. Die politische Hilflosigkeit ist allerorten zu spüren. Gefühle von Angst und Wut spalten die Bevölkerung und in Bayern, Sachsen und Thüringen reagiert die Politik ebenso wie in ganz Österreich mit staatlicher Strenge und zentralen Anordnungen. Der bessere Weg wäre ein Ausbau der kommunalen Selbstverwaltung und eine lokale Kultur des bürgerschaftlichen Selbstmanagements.

Wir müssen mehr Demokratie wagen, um das Virus zu bändigen. Eine Politik der Befähigung der Menschen zum eigenen Handeln und zur Selbstorganisation der Pandemiebekämpfung wäre wirksamer als die Rohrstockpolitik, die mit Drohungen und Beschimpfungen agiert.

Lesen Sie hier die aktuelle Analyse von Dr. med. Ellis Huber, Vorsitzender des Berufsverbandes der Präventologen:

pdf "Mit Corona leben lernen" / Berlin, 25. November 2021

 

Weitere Beiträge von Dr. med. Ellis Huber, Vorsitzender des Berufsverbandes der Präventologen

Dr. med. Ellis Huber im Interview bei TV Berlin

pdfMehr Demokratie wagen_September 2021

pdfDr. Ellis Huber: Das Virus, die Menschen und das Leben / Januar 2021

pdfHuber_Das Virus, die Menschen und das Leben_Literatur und Quellenverweise

pdfPandemiekompetenz und Gesundheitsförderung / Magazin Impulse (Landesvereinigung für Gesundheit und Landesakademie für Sozialmedizin Niedersachsen)!

pdfDas Virus, die Menschen und das Leben in: "Soziale Psychiatrie" (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie)

Medizin und soziale Verantwortung / Magazin Purpose

Gemeinwohl und Gesunde Marktwirtschaft  / Magazin Purpose

Lebensrisiken, Lebewesen und gesunde Gesellschaften. Corona als Chance salutogener Entwicklung / Magazin Purpose

Umdenken steht an. Was uns Corona lehrt / Magazin Purpose

LinkedIn-Account von Ellis Huber

 

Informationen & Veröffentlichungen 2021

pdfGert von Kunhardt: Unser Immunsystem - Genial aber unterschätzt / November 2021

pdfSchrappe_Thesenpapier 8.pdf / Pandemie als Komplexes System / Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie u.a. , August 2021 (Dr. Matthias Schrappe u.a.)

Beschlüsse der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder v. 3.März 2021

Dr. Ellis Huber beim Neujahrsempfang 2021 des Aktionskreises Energie in Berlin: "Corona als Herausforderung und Chance" (YouTube)

Beschlüsse der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder v. 5. Januar 2021

Netzwerk Evidenzbasierte Medizin zur Pflegesituation KFH-Journal 1/2021

 

Informationen & Veröffentlichungen 2020

Ad hoc-Stellungnahme zu den Beschlüssen der Ministerpräsidenten v. 14.10.20- (Dr. med. Matthias Schrappe u.a. )

Beschlüsse der Ministerpräsidenten-Konferenz v. 29.09. 2020

Pakt für den Offentlichen Gesundheitsdienst von Bund und Ländern v. 29.09.2020

Thesenpapier 4.0: Die Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19 / Der Übergang zur chronischen Phase ( Dr. med. Matthias Schrappe u.a.) v. 30.08.2020

Stellungnahme von Gert von Kunhardt, Präventologe und Somatologe v.22.04.2020

Stellungnahme der Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften v. 13.4. 2020: Coronavirus-Pandemie - Die Krise nachahltig überwinden

Bewältigung der COVID-19 Pandemie:  Gesundheitsrisiken sind sozial ungleich verteilt! Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) v.5.4.2020

Prof. Dr. med. Matthias Schrappe, Hedwig Francois-Kettner u.a.: Datenbasis verbessern - Prävention gezielt weiterentwickeln - Bürgerrechte wahren

Bundesinnenministerium: Strategiepapier "Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bringen" (Internes Papier, u.a. veröffentlicht auf www.fragdenstaat.de)

Dr. med Christian Schubert: Psychoneuroimmunologie und Infektanfälligkeit

Beitrag im Online-Magazin "Perspective Daily "Corona-Virus - warum du jetzt handeln musst" mit gut aufbereiteten Grafiken und Kommentaren / Übersetzung eines Beitrages von Toma Pueyo

Ergänzung zum Beitrag von Tomas Pueyo: Coronavirus - "Der Hammer und der Tanz"

Informationen zum Thema Bedeutung eines ausbillanzierten Immunsystems findet man im Podcast "Tonspur Wissen", einer Gemeinschaftsproduktion von t-online.de und der Leibniz Gemeinschaft.

Das Netzwerk Evidenzbasierte Medizin zeigt auf, wie relativ unser Wissen gegenwärtig ist und wie wir alle lernen müssen, mit der Natur ins Reine zu kommen: "Covid-19 - Wo ist die Evidenz?"

Stellungnahme der Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften: „Coronavirus-Pandemie in Deutschland"

 

Dorothée Remmler Bellen, Vorstand und Studienleiterin / April 2020

Dorothee Remmler Bellen 200

Die Coronakrise bietet, wie jede Krise, auch eine Chance und macht in diesen Tagen deutlich, dass das soziale Bindegewebe in unserer Gesellschaft an vielen Stellen gerade wieder gefestigt und teilweise neu gewebt wird.

Da haben sich in den letzten Tagen ganz schnell Ehrenamtliche zusammengeschlossen um Menschen in Isolation zu versorgen, sich um Kinder zu kümmern, deren Eltern arbeiten müssen, oder Einkäufe für ältere Mitbürger zu tätigen. Auch auf Nachbarschaftsebene sehen wir ein ähnliches Verhalten; Studenten bieten per Fahhrad Kurier- und Einkaufsdienste kostenfrei an.

Die Krise lässt uns auch dankbar werden und Wertschätzung zeigen gegenüber Allen, die in Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen arbeiten. In Spanien haben Menschen sich landesweit zu einem bestimmten Zeitpunkt verabredet, um sich mit Applaus und Hupkonzerten bei all denen zu bedanken, die sich im Gesundheitswesen zur Zeit weit über das normale Maß hinaus einsetzen, um den am Coronavirus erkrankten Menschen zu helfen. In Deutschland haben wir das am 17. März um 21 Uhr ebenfalls gemacht.

Solche Nachrichten tun gut und machen Mut. Achtsamkeit und soziales Engagement gedeihen gerade auch in der Krise. Die Entschleunigung, die Reduzierung der Ablenkungen und Unterhaltungsmöglichkeiten bieten uns auch die Chance, uns wieder auf uns zu besinnen und auf das, was wirklich zählt. Oder zu schauen, wer braucht gerade jetzt meine Unterstützung.

Machen wir uns auch bewusst, dass wir selbst etwas dafür tun können unser Immunsystem zu stärken; nicht nur auf körperlicher Ebenes, sondern insbesondere auch auf psychischer Ebene. Angst und Stress, das wissen wir aus der Psychoneuroimmonulogie, schwächen das Immunsystem. Besonnenheit und Gelassenheit sind bessere Ratgeber in herausfordernden Situationen.

Gehen wir die nächste Zeit mit diesem Perspektivwechsel an; lassen Sie uns gemeinsam weniger in Panik verfallen, sondern mit aller gebotenen Vernunft diese besondere Herausforderung meistern und dabei solidarisch, achtsam und mit Nächstenliebe handeln.