Psychologie und Prävention

In Balance bleiben: Psychologie und Prävention

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März 2013 / In Balance bleiben - Ist das das Geheimnis eines gesunden Lebens? Gideon Franck, Diplom-Psychologe und Dozent des Fernstudiums zum Präventologen/ zur Präventologen, erklärt, welche Bedeutung die Psychologie für die Prävention hat und was er in seinem Seminar vermitteln möchte.

Gideon Franck ist Psychologe und Psychotherapeut mit eigener Praxis in Fulda. Seine Schwerpunkte sind Schmerztherapie und psychologische Aspekte der gesundheitlichen Prävention. Im Rahmen des Fernstudiums des Berufsverbandes Deutscher Präventologen bietet er das Seminar "Bedeutung der Psychologie in der Prävention" an. Außerdem bildet er Psychotherapeuten an den Universitäten Heidelberg, Göttingen und Berlin aus. Für die deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie ist er in der Ärztefortbildung tätig.

Was lernen Präventologen und Präventologinnen in Ihrem Seminar?

Gideon Franck: Im Mittelpunkt steht die professionelle Gesprächsführung. Als zukünftige Präventologen werden sie häufig in der Situation sein, beratende Gespräche zu führen. Ein Beratungsgespräch ist etwas anderes als eine bloße Unterhaltung zwischen zwei Menschen. Ich vermittle das Handwerkszeug dazu.Und wir machen viele verschiedene Übungen in Klein- und Großgruppen.

franck web Diplom-Psychologe Gideon Franck

Um welche Gesprächsthemen und Situationen geht es dabei ?

Franck: Die meisten Menschen, die Unterstützung bei der gesundheitlichen Prävention suchen, wissen natürlich, dass Rauchen und ungesunde Ernährung schädlich sind. Die Frage ist: Warum ändern sie es nicht? - Ich führe die Seminarteilnehmer in Grundlagen der Verhaltensanalyse ein, damit sie die Denkweisen verstehen lernen und Menschen zu Änderungen motivieren können.

In der Seminarbeschreibung steht, dass die Salutogenese wegweisend für die Präventionsberatung ist. Können Sie das erläutern?

Franck: Mir geht es vor allem darum, dass wir von der Vorstellung eines perfekten und allzeit gesunden Menschen wegkommen, wie es uns häufig in den Medien dargestellt wird. Nach dem Salutogenese-Modell von Aaron Antonovski ist Gesundheit kein Zustand, sondern ein Prozess. Das heißt, es geht nicht darum, immerzu gesund zu sein. Krankheit ist ein natürlicher Bestandteil des Lebens. Es geht darum, die Balance zu halten und herauszufinden, was ich als Individuum für meine persönliche Lebensbalance benötige.Dabei können Präventologinnen und Präventologen helfen.

Was erwartet die Seminarteilnehmer noch - und wie können sie sich vorbereiten?

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Achtsamkeit ist mir wichtig. Wer andere beraten möchte, sollte achtsam mit sich selbst umgehen können - also im Moment da sein, aus dem Tulmult im Kopf herauskommen, unangenehme Gedanke loslassen können. Auch dazu gibt es Übungen. Ich empfehle außerdem, dass sich die Teilnehmer im Vorfeld des Seminars ein persönliches Ziel überlegen, beispielsweise eines, das sie im Verlauf des nächsten Jahres erreichen möchten. Sie werden dann mehr von den Übungen haben.

Nächster Seminartermin mit Gideon Franck: 12./13. Oktober 2013

Weitere Informationen zum Seminar "Bedeutung der Psychologie in der Prävention"

Übersicht: Fernstudium zum Präventologen/zur Präventologin

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