Aktuelles

Prävention auf dem Vormarsch - in Kita, Schule und Kommune

Präventionsbericht der Krankenkassen 2018

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im Jahr 2017 rund 8 Millionen Menschen mit präventiven und gesundheitsförderlichen Maßnahmen erreicht. Das sind so viele wie nie zuvor, heißt es im aktuellen Präventionsbericht des GKV-Spitzenverbandes und des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes (MDS).

Unterstützt wurden Projekte in verschiedenen Lebenswelten, Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie individuelle Präventionskurse. Prävention könne aber nur geligen, "wenn verschiedene Maßnahmen und Handlungen ineinandergreifen. Deshalb wird es künftig auf eine noch intensivere Vernetzung aller verantwortlichen Partner ankommen“, betonte Gernot Kiefer vom Vorstand des GKV-Spitzenverbandes.

Zuwachs bei Maßnahmen in Lebenswelten: Kindertagesstätten, Schulen, Stadtteilen

Mit insgesamt 520 Millionen Euro unterstützten die Krankenkassen Projekte in Lebenswelten, Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie individuelle Präventionskurse. Den größten Zuwachs gab es  2017 bei Maßnahmen in Lebenswelten wie Kindertagesstätten, Schulen und in Stadtteilen. 4,5 Millionen Menschen erreichten die Krankenkassen in 40.000 Lebensweltprojekten − vor allem mit Bewegungs- und Ernährungsangeboten. Ein Schwerpunkt lag im vergangenen Jahr auf der Gesundheitsförderung von arbeitslosen Menschen.

Viel investiert haben die Krankenkassen auch in die betriebliche Gesundheitsförderung. Erstmals listet der Präventionsbericht Erkenntnisse zur Umsetzung von Präventionsmaßnahmen in stationären Pflegeeinrichtungen auf. Finanziert haben die Pflegekassen gesundheitsfördernde Maßnahmen in den Handlungsfeldern Ernährung, körperliche Aktivität, Stärkung kognitiver Ressourcen, psychosoziale Gesundheit und Gewaltprävention.

Den ganzen Präventionsbericht 2018 finden Sie auf den Seiten des GKV-Spitzenverbandes unter www.gkv-spitzenverband.de.

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Mitgliederversammlung setzt Impulse

Das gute Wetter wirkte anziehend: Zu unserer jährlichen Mitgliederversammlung am 13.Oktober in Hannover kamen mehr Mitglieder als sich vorher angemeldet hatten. Bei strahlendem Sonnenschein gab es entsprechend viele strahlende Gesichter beim Fototermin, zu dem sich einige TeilnehmerInnen unserer Mitgliederversammlung auf der Terrasse des Hotels am hanoverschen Maschsee versammelt hatten. Präventologinnen und Präventologen trafen sich mit Vorstand, Dozenten und Gästen, um sich auszutauschen und Perspektiven und Pläne für das nächste Jahr zu entwickeln.

Besonders erfreulich: Mit Dr. Rolf Simon (Foto 2.v.r.) war der Entwickler des ersten Studienganges dabei und mit Dr. Jean-Paul Pianta (Foto r.), Dr. Werner Seebauer und Bernd Gard nahmen drei weitere Dozenten teil.

Über erfreuliche Entwicklungen wurde aus allen Bereichen des  Berufsverbandes berichtet. Unser Aktives Mitglied Dr. Christian Hackbarth (Foto Stuhlreihe oben, 3.v.r.) referierte über das Thema Monitoring. David Hilber (auf dem Foto links neben Vorstandsmitglied Dorothée Remmler-Bellen), der für den Berufsverband im Rahmen des Präventionsprojektes PETRA als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitet, informierte über dieses Projekt.

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Prof. Dr. Martin Klein, ebenfalls Aktives Mitglied des Berufsverbandes (auf dem Foto rechts neben Vorstandsvorsitzenden Dr. Ellis Huber), widmete seinen Vortrag dem Thema Prävention 4.0 - Perspektiven aus der Sicht eines Praktikers. Außerdem brachte Klein den frisch unterzeichneten Kooperationsvertrag der ANGELL/ISBA Studien- und Berufsakademie mit dem Berufsverband der Präventologen mit zur Versammlung.

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Tipps zum entspannteren Autofahren

Gert KunhardtAutofahren macht aggresiv. Oder doch nicht? Gert von Kunhardt, langjähriger engagierter Dozent für Bewegung beim Berufsverband der Präventologen, gab dazu beim Rundfunksender PSR einige Tipp. Fazit: Wer sich auch im Auto mal entspannt, lebt gesünder!

Hören Sie hier den mp33-Minuten-Mitschnitt des Radioberichtes.

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Kleine Wörter, große Wirkung

Tag der Wertschätzung 386Manche Wörter oder Phrasen nerven oder verletzen unser Gegenüber mehr, als hätten wir unsere Gefühle mitgeteilt und die für uns schwierigen Punkte klar angesprochen. „Diesen Text hast du gut geschrieben, aber die Rechtschreibung könnte besser sein.“ „Du hast wieder nicht aufgeräumt. Immer liegt hier alles herum. Nie machst du Ordnung.“ Wie können wir es so formulieren, dass unsere Bedürfnisse deutlich werden und das Gegenüber sich nicht gemaßregelt fühlt?

Wenn uns etwas beschäftigt oder wir uns über etwas ärgern, versuchen wir gerne, unsere Emotionen wegzudrücken. Doch schnell „rutschen“ uns Aussagen heraus, die dann doch unsere innere Haltung zum Ausdruck bringen. „Schon einzelne Wörter können Abwehr bei unserem Gegenüber erzeugen“, sagt die Initiative heartleaders, die zum Tag der Wertschätzung im Februar Anregungen gibt, wie wir achtsam sein können bei der Wortwahl. Empfohlen wird zum Beispiel, wohlwollende Fragen zu stellen und wertungsfrei zu formulieren.

Tag der Wertschätzung 2018
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Auszeichnung für gesundes Schulessen

Anlässlich des 11. Deutschen Kongresses für Schulverpflegung in Berlin vergab das Deutsche Netzwerk Schulverpflegung e. V. (DNSV) wieder seinen Goldenen Teller für das beste Schulrestaurant. Diesjähriger Sieger ist das Schulbistro "eat..and more" der Mittelschule am Glasberg im unterfränkischen Mömbris.

Geehrt wurde damit ein Projekt, das die Schulverpflegung als "Verantwortliches Miteinander und als Chance für die Persönlichkeits- und Schulentwicklung" ansieht und dies schon längere Zeit erfolgreich umsetzt. Realisiert wird die Mittagsversorgung von einem achtköpfigen Bistroteam aus Schülerinnen und Schülern, das täglich ein frisch zubereitetes und gesundes Mittagessen von der Planung bis zur Ausgabe an die Mitschüler organisiert. Die wechselnden Schülergruppen werden von zwei Profis begleitet. Günstige 2,50 Euro kostet ein Mittagessen - inklusive Salat und Nachspeise.

"Hier wird Schulverpflegung als Schulphilosophie gelebt", betont Dr. Michael Polster, Vorsitzender des DNSV, deshalb sei es wichtig gerade solche Projekte zu ehren: "Einmal mehr zeigt sich dabei, dass gute Schulverpflegung funktionieren kann, wenn sich Schule Ernährungsbildung und Erziehung zur eigenen Sache macht und dieses konsequent umsetzt". (Quelle: presseportal)

Auch der Bayrische Rundfunk berichtete: "Deutschlands beste Schulmensa steht in Mömbris"

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