Aktuelles

Mitgliederversammlung mit viel Power

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Präventologen können auch online: 24 Mitglieder inklusive des Vorstandes nahmen an der Mitgliederversammlung am 14.November 2020 teil und brachten sich aktiv und kreativ ein.

"Wir freuen über die positive Entwicklung in vielen Bereichen. Die Kooperationen mit Hochschulen gedeihen, die Projekte entwickeln sich gut, die Anzahl der Studierenden wächst und die Finanzen sind solide", berichtete Vorstandsmitglied Dorothée Remmler-Bellen.

Beim gemeinsamen Bachelorstudiengang mit der ANGELL Akademie in Freiburg (Physiotherapie und Präventologie) gab es die ersten Abschlüsse. Die Kooperation mit der Hochschule Furtwangen, eine Wahlpflichtveranstaltung Präventologie mit Zertifikat,  hat bereits zweimal erfplgreich mit rund 65 Teilnehmenden stattgefunden und startet gerade zum dritten Mal.

Perspektiven und Pläne

Neben einem Rückblick auf das vergangene Jahr wurden Perspektiven und Pläne für die Zukunft vorgestellt. Die seit April angebotenen Live Online-Trainings sollen fortgesetzt werden, außerdem gibt es kostenfreie Online-GLK-Angebote für die Trainerinnen und Trainer. Am 17./18. März 2021 beteiligt sich der Verband beim Kongress "Armut und Gesundheit" mit einer Podiumsdiskussion zum Thema Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz und mit einem "Learning Café".
Neu: Onlinegruppe für Studierende
Neu ins Leben gerufen wurde eine Online-Studierendengruppe als Austauschplattform und Lerngruppe, an der sich inzwischen rund 15 Studierende beteiligen. Komplett überarbeitet wurden die Studienunterlagen des Verbandes. Für 45 Euro können sie von allen Absolventen über die Geschäftsstelle erworben werden.

Neuer Vorstand gewählt

Iwanek logo neuNeu in den Vorstand des Berufsverbandes der Präventologen e.V. wurde Denise Iwanek (Foto) gewählt. Die Präventoogin aus dem Kreis Recklinghausen (NRW)  löst Manuela Fuckerer ab, die aus dem Vorstand ausschied. Die Mitgliedsversammlung bedankte sich bei Manuela Fuckerer für ihren engagierten Einsatz im Vorstand.

Als Vorstandsmitglieder bestätigt wurden Dr. Ellis Huber sowie Dorothée Remmler-Bellen und Martina Rudolph.

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Aktiv werden für das eigene Immunsystem

Hoher Arbeitsdruck, familiäre Probleme oder die Extra-Belastungen durch die Corona-Pandemie. Stress und Ängste machen heute vielen Menschen zu schaffen. Das aber wirkt sich nicht nur auf die seelische Gesundheit aus, sondern beeinträchtig auch das Immunsystem. Eine erhöhte Infektionsanfälligkeit, Entzündungsreaktionen, Schlafstörungen, Erschöpfung oder eine Verschlechterung bereits bestehender Erkrankungen können die Folge sein. Doch wie gelingt der Weg aus der Stressfalle? Und wie kann man sein Immunsystem gezielt stärken?

Von Yoga bis Zeitmanagement

Bild1Präventologen wie Birte Riel und Dr. Frank J. Maier aus Freiburg an der Elbe helfen Menschen dabei, selbstverantwortlich den richtigen Weg zu mehr Lebensfreude und damit auch mehr Gesundheit zu finden. Als Gesundheitsexperten sehen Präventologen immer den ganzen Menschen und entwerfen alltagstaugliche Maßnahmen, die langfristig Erfolg bringen. Sie sind in der Psychoneuroimmunologie geschult, die erforscht, wo die Schnittstellen von Gehirn und Immunsystem liegen, und auf welchem Weg Stress unseren Körper beeinflusst. Wie jeder einzelne neue Kraft tanken und die Lebensqualität steigern kann, ist dabei sehr unterschiedlich. Für die einen können dies Meditation, progressive Muskelentspannung und Yoga sein, für andere das Laufen in der Natur oder Tanzen. Das Leben nicht als einzige To-do-Liste sehen, öfters mal "Nein" sagen und ein gesundes Zeitmanagement lernen: Auch diese Strategien können Stressgeplagte wieder in einen ausgeglichenen Zustand bringen.

Konflikte lösen und Ressourcen stärken

Zum Angebot der Präventologen gehören beispielsweise Kurse nach dem Gesundheits- und Lebenskompetenz-Konzept (GLK). Ziel des Trainings ist es, das körperliche und seelische Wohlbefinden zu verbessern, Ressourcen und Potenziale selbst zu entfalten und dauerhaft zu stärken. Dabei werden Themen wie der Umgang mit Stimmungen, gesunde Ernährung, Stressbalance oder das Optimieren des Bewegungsverhaltens behandelt. Wie kann ich mit Misserfolgen umgehen und Nutzen daraus ziehen? Wie lassen sich Gefühle der Hilflosigkeit abbauen und wie kann ich Konflikte lösen? Das sind einige Fragen, mit denen sich die Teilnehmer dabei auseinandersetzen.

Unter www.praeventologe.de gibt es Kontaktdaten zertifizierter GLK-Trainer sowie weitere Informationen zu Präventologen. Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung kann das Training auch für Unternehmen interessant sein. "Wenn Personen Wertschätzung erfahren und es ihnen besser geht - körperlich und seelisch - dann wächst die Lebensfreude, die Lust an der Arbeit, die Kreativität", so die Erfahrung von Präventologin Birte Riel.

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Gesundheitsförderung und Prävention als Aufgabe der Kommune

Bernd Gard 270neuEin Text des Gemeindepräventologen Bernd Gard (Foto) erscheint in der Juli-Ausgabe 2020 der Zeitschrift "Gemeinde und Stadt".  
"Covid 19 zeigt, wie verletzlich wir alle sind und wie verwundbar unsere Lebenswelt", schreibt Bernd Gard, "dies zu erkennen kann helfen, die Krise als Chance zu begreifen."

In einer globalen Welt sei es an der Zeit, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen: "Wir brauchen einen Perspektivwechsel. Die Bürgerinnen und Bürger sollten ihre Potenziale erkennen und ihre Lebensqualität selbst in die Hand nehmen. Die Stärkung der regionalen Lebenswelten ist das Gebot der Stunde. Die Grundlage für ein entsprechendes Handeln ist das Erkennen der Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft. Das kommunale Zuhause ist der Platz, an dem Gemeinschaftlichkeit und kooperatives Miteinander gedeihen und neue Perspektiven entstehen können. (...)

Der eigene Perspektivwechsel steht im Vordergrund: Was erhält mich gesund und wie entsteht Gesundheit? Die Salutogenese gibt Antworten. Gesundheit ist die Grundlage für eine nachhaltige gesellschaftliche Veränderung und die Grundlage eines lebendigen kommunalen Aktivierungsprozesses. Das Saarburger Modell liefert dafür ein erfolgreiches Handlungskonzept (...)

pdfBernd Gard: Gesundheitsförderung und Prävention als Aufgabe der Kommune

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Stellungnahme von SAGE-Wissenschaftler_in zur Corona-Pandemie und ihren Folgen

Die Corona-Pandemie droht, gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse zu verstärken und soziale Spaltungen zu vergrößern. Die Debatte um Covid-19 birgt die Gefahr, demokratische Grundsätze und Rechte von Bürger_innen gegen die Logik eines zu engen Gesundheitsverständnisses auszuspielen.

Gute Resonanz: "Medizinischer Aschermittwoch" in München

Ende Februar diskutierten 150 Teilnehmende über realistische Zukunftsszenarien für ein Gesundheitssystem, das der Gesundheit des einzelnen Menschen und der gesamten Gesellschaft wirklich dient.