Aktuelles

Stellungnahme von SAGE-Wissenschaftler_in zur Corona-Pandemie und ihren Folgen

Die Corona-Pandemie droht, gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse zu verstärken und soziale Spaltungen zu vergrößern. Die Debatte um Covid-19 birgt die Gefahr, demokratische Grundsätze und Rechte von Bürger_innen gegen die Logik eines zu engen Gesundheitsverständnisses auszuspielen.

Gute Resonanz: "Medizinischer Aschermittwoch" in München

Ende Februar diskutierten 150 Teilnehmende über realistische Zukunftsszenarien für ein Gesundheitssystem, das der Gesundheit des einzelnen Menschen und der gesamten Gesellschaft wirklich dient.

Mitgliederversammlung 2019 - der Berufsverband wird "volljährig"

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Am 5. Oktober waren die Mitglieder des Berufsverbandes der Präventologen zur jährlichen Versammlung an den Maschsee eingeladen. Der 2001 gegründete Berufsverband besteht in diesem Jahr seit 18 Jahren - er wurde sozusagen erwachsen.

MV 05.10.2019 386 IMG 2215"Wir sind nach innen und außen gut aufgestellt: - mit wachsenden Studierendenzahlen,  vielfältigen Studienangeboten, finanziell stabil und als Kooperationspartner gefragt", stellte Vorstandsmitgied Dorothée Remmler-Bellen in ihrem Bericht fest. Und der Vorsitzende Dr. Ellis Huber versprach: "Wir sind in der Fachbranche anerkannt, aber auch weiterhin  jugendlich unterwegs mit vielen Ideen, Projekten und Visionen."

MV 05.10.2019 sk 15.20.32 1Nach den Vereinsregularien und der Entlastung des Vorstandes gaben fünf Präventologinnen und Präventologen in Vorträgen ihre ganz vielfältige Arbeit vor: In der Kommune (Doris Völkl), als Experten für Schlaf (Markus Kamps), als Kita-Präventologin, GLK-Trainer und im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Die beeindruckenden Vorträge zeigten deutlich, wie abwechslungsreich und unterschiedlich sich Präventologinnen und Präventologen einsetzen und was sie alles bewegen können. - Natürlich kamen auch Bewegungspausen bei der Mitgliederversammlung der Präventologinnen und Präventologen nicht zu kurz.

MV 05.10.2019 sk IMG 130431Bei guter Stimmung und einem gemeinsamen Abendessen , bei dem weiter kräftig genetzwerkt wurde, klang der Tag harmonisch und beschwingt aus.

 

 

 

 

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Bayrischer Präventionsbericht 2019

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat kürzlich den "Bayerischen Präventionsbericht 2019" veröffentlicht - den ersten Gesundheitsbericht in Bayern, der explizit dem Thema Prävention gewidmet ist. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Menschen in Bayern immer länger leben und ihren eigenen Gesundheitszustand mehrheitlich als gut oder sehr gut bewerten.

Bedeutendste Risikofaktoren für Krankheit und verfrühte Sterblichkeit seien Lebensstilfaktoren wie Rauchen, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht, welche u. a. die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs begünstigen - den beiden häufigsten Todesursachen in Bayern. Ziel präventiver Maßnahmen müssten daher auch in Zukunft die Stärkung der gesundheitlichen Eigenverantwortung sowie die Gestaltung gesundheitsförderlicher Lebenswelten sein.

Bericht als PDF
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Genuss statt Diät

Adipositas ist eine krankhafte Form von Übergewicht und inzwischen in der Bevölkerung ein weitverbreitetes Gesundheitsproblem. Etwa 50 Prozent der Deutschen wiegen zu viel, rund ein Viertel sogar so deutlich zu viel, dass Adipositas attestiert werden muss.

Adipositas führt oft zu ernsthaften Begleit- und Folgeerkrankungen, etwa zum Typ-2-Diabetes und dem Metabolischen Syndrom, zu Beeinträchtigungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Atmung oder des Bewegungsapparates. Die Betroffenen beklagen häufig erhebliche Einschränkungen ihrer Lebensqualität, verbunden mit einer verringerten Lebenserwartung.Weil zu hohes Gewicht ein Hauptrisiko für viele andere, teils auch chronische Erkrankungen ist, steigen mit der Zahl der Übergewichtigen auch die Anforderungen an das Gesundheitssystem.

Es gibt aber nicht nur eine Ursache für Übergewicht oder Adipositas. Neben genetischer Disposition ist vor allem unser Alltag problematisch, denn sitzende Tätigkeiten und Erleichterungen wie Rolltreppen, Fahrstühle, Fernseher oder Computer führen fast zwangsläufig dazu, dass wir uns kaum noch bewegen oder körperlich anstrengen müssen.

Hektik und Zeitmangel steigern in vielen Familien den Verzehr von Fast Food und verarbeiteten Lebensmitteln mit hohem Zucker- und Fettanteil. Alleine das führt schon zu Übergewicht. Stress wirkt in dieser Situation verschärfend, weil Betroffene dann regelmäßig deutlich mehr Nahrung zu sich nehmen, als ihr Körper benötigt. Mut machend ist, dass es Wege gibt, schädigende Lebensweisen hinter sich zu lassen und die persönliche Lebensqualität durch Genuss und Gesundheit zu steigern.

Im Bemühen um eine Gewichtsreduzierung ist es wichtig, realistisch zu bleiben. Wichtiger als Abnehmen um jeden Preis ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Ein Erfolgsfaktor dabei: Genuss statt Verzicht. Entscheidend ist, Antworten auf die Frage zu finden, wie und warum was gegessen wird. Unser Essverhalten hat viel mit unseren Gefühlen und Bedürfnissen zu tun. Ein paar Gewohnheiten, derer man sich häufig gar nicht bewusst ist, zu ändern, kann schon deutlich helfen. Beispielsweise nur zu festgelegten Zeiten und an bestimmten Orten zu essen, einen kleineren Teller zu wählen, sich Verbündete zu suchen, gemeinsam zu kochen und für mehr Bewegung zu sorgen. 

Präventologinnen und Präventologen begleiten eine Ernährungsumstellung und haben Tipps und Tricks parat, wie der innere Schweinehund, der sich bei Chips und Schokolade auf dem Sofa am wohlsten fühlt, überwunden werden kann.

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