Aktuelles aus dem Berufsverband

Gesundheitsförderung und Prävention als Aufgabe der Kommune

Bernd Gard 270neuEin Text des Gemeindepräventologen Bernd Gard (Foto) erscheint in der Juli-Ausgabe 2020 der Zeitschrift "Gemeinde und Stadt".  
"Covid 19 zeigt, wie verletzlich wir alle sind und wie verwundbar unsere Lebenswelt", schreibt Bernd Gard, "dies zu erkennen kann helfen, die Krise als Chance zu begreifen."

In einer globalen Welt sei es an der Zeit, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen: "Wir brauchen einen Perspektivwechsel. Die Bürgerinnen und Bürger sollten ihre Potenziale erkennen und ihre Lebensqualität selbst in die Hand nehmen. Die Stärkung der regionalen Lebenswelten ist das Gebot der Stunde. Die Grundlage für ein entsprechendes Handeln ist das Erkennen der Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft. Das kommunale Zuhause ist der Platz, an dem Gemeinschaftlichkeit und kooperatives Miteinander gedeihen und neue Perspektiven entstehen können. (...)

Der eigene Perspektivwechsel steht im Vordergrund: Was erhält mich gesund und wie entsteht Gesundheit? Die Salutogenese gibt Antworten. Gesundheit ist die Grundlage für eine nachhaltige gesellschaftliche Veränderung und die Grundlage eines lebendigen kommunalen Aktivierungsprozesses. Das Saarburger Modell liefert dafür ein erfolgreiches Handlungskonzept (...)

pdfBernd Gard: Gesundheitsförderung und Prävention als Aufgabe der Kommune

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Stellungnahme von SAGE-Wissenschaftler_in zur Corona-Pandemie und ihren Folgen

Die Corona-Pandemie droht, gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse zu verstärken und soziale Spaltungen zu vergrößern. Die Debatte um Covid-19 birgt die Gefahr, demokratische Grundsätze und Rechte von Bürger_innen gegen die Logik eines zu engen Gesundheitsverständnisses auszuspielen.

Gute Resonanz: "Medizinischer Aschermittwoch" in München

Ende Februar diskutierten 150 Teilnehmende über realistische Zukunftsszenarien für ein Gesundheitssystem, das der Gesundheit des einzelnen Menschen und der gesamten Gesellschaft wirklich dient.

Mitgliederversammlung 2019 - der Berufsverband wird "volljährig"

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Am 5. Oktober waren die Mitglieder des Berufsverbandes der Präventologen zur jährlichen Versammlung an den Maschsee eingeladen. Der 2001 gegründete Berufsverband besteht in diesem Jahr seit 18 Jahren - er wurde sozusagen erwachsen.

MV 05.10.2019 386 IMG 2215"Wir sind nach innen und außen gut aufgestellt: - mit wachsenden Studierendenzahlen,  vielfältigen Studienangeboten, finanziell stabil und als Kooperationspartner gefragt", stellte Vorstandsmitgied Dorothée Remmler-Bellen in ihrem Bericht fest. Und der Vorsitzende Dr. Ellis Huber versprach: "Wir sind in der Fachbranche anerkannt, aber auch weiterhin  jugendlich unterwegs mit vielen Ideen, Projekten und Visionen."

MV 05.10.2019 sk 15.20.32 1Nach den Vereinsregularien und der Entlastung des Vorstandes gaben fünf Präventologinnen und Präventologen in Vorträgen ihre ganz vielfältige Arbeit vor: In der Kommune (Doris Völkl), als Experten für Schlaf (Markus Kamps), als Kita-Präventologin, GLK-Trainer und im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Die beeindruckenden Vorträge zeigten deutlich, wie abwechslungsreich und unterschiedlich sich Präventologinnen und Präventologen einsetzen und was sie alles bewegen können. - Natürlich kamen auch Bewegungspausen bei der Mitgliederversammlung der Präventologinnen und Präventologen nicht zu kurz.

MV 05.10.2019 sk IMG 130431Bei guter Stimmung und einem gemeinsamen Abendessen , bei dem weiter kräftig genetzwerkt wurde, klang der Tag harmonisch und beschwingt aus.

 

 

 

 

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Bayrischer Präventionsbericht 2019

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat kürzlich den "Bayerischen Präventionsbericht 2019" veröffentlicht - den ersten Gesundheitsbericht in Bayern, der explizit dem Thema Prävention gewidmet ist. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Menschen in Bayern immer länger leben und ihren eigenen Gesundheitszustand mehrheitlich als gut oder sehr gut bewerten.

Bedeutendste Risikofaktoren für Krankheit und verfrühte Sterblichkeit seien Lebensstilfaktoren wie Rauchen, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht, welche u. a. die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs begünstigen - den beiden häufigsten Todesursachen in Bayern. Ziel präventiver Maßnahmen müssten daher auch in Zukunft die Stärkung der gesundheitlichen Eigenverantwortung sowie die Gestaltung gesundheitsförderlicher Lebenswelten sein.

Bericht als PDF
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