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  • Gedanken zum Jahresbeginn von Dorothée Remmler-Bellen

In eine neues Jahr starten viele Menschen mit guten Vorsätzen - die oft schon nach kurzer Zeit scheitern. Dorothée Remmler-Bellen, Vorsitzende des Berufsverbandes der Präventologen, hat sich dazu ein paar Gedanken gemacht und formuliert, was wir tun können, damit gute Vorsätze auch gut gelingen.

Die meisten Menschen tun es: Sie planen. Für sich, für die Familie, für den Verein oder im Beruf. Geplant wird der Urlaub, das nächste Fest, am besten die komplette berufliche Karriere und die der Kinder gleich mit. Das klingt nach Stress – und ist es häufig auch. Praktisch jeder nimmt sich etwas vor. Zum Jahreswechsel insbesondere, aber auch sonst. Vielleicht die Bikini-Figur oder ein Sixpack für den Urlaub, gesünder essen, mehr Bewegung in den Alltag einbauen oder endlich den Keller entrümpeln. Wie das häufig endet, davon können die meisten ein Lied singen.

Auch John Lennon konnte das. In einem Song von ihm heißt es: „Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen“. Das Lied wurde im November 1980 veröffentlich, in einer Zeit ohne E-Mail, Internet, Smartphone oder soziale Medien. Keine Frage: Ohne zu planen, funktioniert vieles nicht oder nur zufällig.

Wie so oft kommt es auch hier auf das richtige Maß an: Zwar haben wir oft keinen Einfluss auf die äußeren Umstände, aber wir entscheiden selbst, wie wir mit diesen Umständen umgehen. Eine starke Tatsache aber bleibt: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und versucht unbewusst, Veränderungen aus dem Wege zu gehen. Das gilt auch für Veränderungen, die individuell als erstrebenswert eingestuft werden.

Einen Plan oder einen Vorsatz zu fassen, ohne sich über die Hürden auf dem Weg zum Ziel ehrlich Gedanken zu machen, wird meist in einer Enttäuschung enden. Resignation kann die Lösung nicht sein, schließlich kennt vermutlich jeder jemanden, der im Stande war, Wesentliches zu ändern oder alte Gewohnheiten über Bord zu werfen.

Veränderungen sind natürlich möglich, entscheidend ist, sich ganz bewusst zu entscheiden, zu prüfen, ob das Ziel auch wirklich attraktiv für uns ist und uns nicht zu viel vorzunehmen, mit kleinen Schritten anzufangen, mit etwas, was uns leichtfällt, und sich bei der Umsetzung auch Unterstützung zu suchen. Etwa bei einer Präventologin oder einem Präventologen. Sie sind Gesundheitsexperten und kennen die "Vorsatz-Fallen", die so gerne zuschnappen und oft Frust zurücklassen.

Oft wird unterschätzt, dass sich schon mit sehr kleinen Veränderungen im Alltag Großes anstoßen lässt. Wer kontinuierlich am Ball bleibt und Ressourcen aktiviert, kann die eigene Gesundheit mit Lust und Freude positiv beeinflussen.

Dorothée Remmler-Bellen

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